Dauerausstellung

Dauerausstellung

Wie verändern technische Innovationen unsere Gesellschaft? Das TECHNOSEUM erzählt die Geschichte der Industrialisierung als eine Geschichte von Technik und Arbeit – vom 18. Jahrhundert bis in die Jetztzeit. Wie hat man eigentlich früher in die Sterne geschaut? Was hat die Lotuspflanze mit schmutzabweisenden Oberflächen zu tun? Und was bringt uns das alles? Im TECHNOSEUM liegen die Antworten nicht nur hinter Glasscheiben – man darf selbst aktiv werden! Bau doch mal virtuell ein Auto wie anno 1914 oder beobachte mit dem Smartphone und Augmented Reality einen Telegrafenmitarbeiter beim gefährlichen Erklimmen des Masts.

Mediengeschichte Geschichte hautnah

Augmented Reality macht es erstmals im TECHNOSEUM möglich: Sieh dem Telegrafenmitarbeiter zu, wie er den Mast erklimmt. Oder schau doch mal in das Innere eines Röhrenfernsehers. Einfach vor Ort die App TECHNOMEDIA laden.

TECHNOscouts

Unsere TECHNOscouts setzen alle Hebel in Bewegung, um eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Technik und der Industrialisierung zu ermöglichen. Sie erklären gerne die Experimentierstationen und stehen bei Fragen während des Besuchs zur Verfügung.

Maschinenmensch

Unser Maschinenmensch verkörpert das Industriezeitalter. Bei der Eröffnung des Museums war er vor dem Eingang aufgestellt. Heute ist er im Innenhof zu sehen und dampft täglich um 9:30, 11:30, 14:30 und 16:30 Uhr aus dem Mund und den Ohren.

Arbeitergarten

Der Garten im TECHNOSEUM spiegelt die Zeit um 1900. Damals legten Arbeiter Kleingärten an, da sie wenig Geld verdienten und die Lebensmittelpreise hoch waren. Alle unsere Pflanzen werden hier mit historischem Saatgut gezogen. An den Pfosten hängen Leinentücher, um Vögel fernzuhalten.

Feldbahn

Volldampf voraus!

Unsere dampfende Museumslok hat eine kleine Schwester mit Dieselmotor: Die ehemalige Torfbahn wurde 1961 in Dienst gestellt und dreht nun ihre Runden auf dem rund einen Kilometer langen Gleis durch den Museumspark. Bitte einsteigen!

Feldbahnfahrten finden samstags und sonntags von Mai bis Oktober statt. Bei Regen fallen die Fahrten aus.
Fahrzeiten: 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr.

Mediengeschichte

Mediengeschichte

Medien lenken unser Leben – seit Jahrhunderten. Wir zeigen den rasanten medialen Wandel vom Telegrafen zu Twitter anhand von Radios, Kameras, Fernsehern und Computern. Und skurrile Medien-Geschichten gibt es dazu: Plattenspieler gab es in allen Variationen und Größen, aber wer hat schon einmal von sprechenden Schoko-Schallplatten gehört?

Winkekatzen und Retro-Games

Mach mit! An interaktiven Stationen gibst du chinesischen Winkekatzen Befehle für coole Moves, absolvierst einen Einstellungstest für das „Fräulein vom Amt“ oder findest heraus, wie Abfalleimer automatisch die Müllabfuhr benachrichtigen. Zocken geht bei uns auch. Computer- und Konsolenspiele wie Pac-Man oder Super Mario gehören schließlich zur Kulturgeschichte.

Automobilbau

Automobilbau

In Mannheim erfand Carl Benz 1886 das weltweit erste Automobil. Heute werden jährlich geschätzt 83 Millionen Autos produziert. Die Mannheimer Erfindung hat sich längst zu einem enormen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Deshalb präsentieren wir auf 600 Quadratmetern die Geschichte des Automobilbaus von der Pionierzeit bis zur digitalen und intelligenten Fabrik.
Sechs Themenräume zeigen, wie Autopioniere das Auto auf die Straße bringen und wie die Fließbandproduktion in den 1920er-Jahren beginnt. Weitere Themen sind die Weltwirtschaftskrise, die Zwangsarbeit im Dritten Reich sowie die Massenmotorisierung der Nachkriegszeit und die heutige Digitalisierung der Industrie.

Knutschkugel und Kommissbrot

Kultig und kurios sind etliche unserer ausgestellten Fahrzeuge: Von der „Knutschkugel“ BMW Isetta über den Kleinwagen Hanomag 2/10 PS mit dem Spitznamen „Kommissbrot“ bis hin zum schwimmfähigen Amphicar – sie dokumentieren die Bandbreite der deutschen Automobilgeschichte.
Außerdem kannst du an interaktiven Stationen das Fahrgefühl der Autopioniere spüren, die noch mit Stahlfelgen übers Kopfsteinpflaster holperten, oder du kannst gemeinsam mit unserem Roboter „Yumi“ ein Modellauto bauen.

Bionik

Bionik

Die Natur als Vorbild für technische Innovationen: Das ist Bionik – und Bionik findest du auch im Alltag. Wusstest du zum Beispiel, dass sich die Einparkhilfe vieler Autos am Sonarsystem der Fledermaus orientiert? In unserer Ausstellung erhälst du Einblicke in die aktuelle Forschung und natürlich kannst du auch selbst aktiv werden: Beobachte, wie Seifenhäute eigenständig die kleinstmögliche Oberfläche finden oder komm dem Lotuseffekt auf die Spur.

Die BIONIK-Ausstellung wurde von der TÜV SÜD Stiftung, der Wilhelm-Müller-Stiftung und der FUCHS-Familiengesellschaft finanziell unterstützt und ist als Dauerausstellung im TECHNOSEUM zu sehen.

Roboter Paul

Hallo! Ich bin Paul, ein menschlicher Roboter und das Maskottchen des TECHNOSEUM. Meinen Namen verdanke ich einem Wettbewerb mit 1.072 Teinehmerinnen und Teilnehmern, die ihren persönlichen Namenvorschlag eingereicht haben. Von Aaron bis Zubo war alles mit dabei. Aber „Paul“ kann mein Sprachprogramm deutlich und verständlich aussprechen. In der BIONIK-Ausstellung zeige ich, wie sich Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers auf eine Maschine übertragen lassen. Deshalb tanze ich täglich für euch zur vollen Stunde auf Ebene F. Kommt vorbei!

Sternwarte

Sternwarte

Sternstunden der Astronomie gab es in Mannheim bereits im 18. Jahrhundert. In der Regierungszeit von Kurfürst Carl Theodor (1724–1799) wurde die Quadratestadt zu einem Zentrum für naturwissenschaftliche Forschungen. 1772 wurde der Grundstein für die Mannheimer Sternwarte gelegt, die bis 1880 in Betrieb war. Dort gelangen dem 1762 berufenen Hofastronomen Christian Mayer bahnbrechende Arbeiten auf dem Gebiet der Doppelsternforschung. Das historische Inventar der Sternwarte wird im TECHNOSEUM aufbewahrt: Neben zahlreichen Instrumenten kann man Erd-, Himmels- und Mondgloben bewundern. Die Sternwarte steht noch immer in der Mannheimer Innenstadt.