Die Geschichte des TECHNOSEUM

1980 - 1990

1980 beginnt die Planungsphase des Museumsgebäudes, Grundsteinlegung ist im April 1985. Der Entwurf für das Haus stammt von der Berliner Architektin Prof. Ingeborg Kuhler.

1990

Nach mehrjähriger Bauzeit ist es soweit: das „Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim“ öffnet am 28. September 1990 seine Pforten für die Besucher. Auf rund 8.000 Quadratmetern bringt das Museum fortan Interessierten aus der Region und darüber hinaus die Geschichte der Industrialisierung Südwestdeutschlands näher.

1992

In diesem Jahr wird das Museum für seine modernen und lebendigen Ausstellungen mit dem Preis „European Museum of the Year“ ausgezeichnet, den das Europäische Museumsforum jährlich vergibt.

2004/05

Im Mai 2004 eröffnet die Mitmach-Ausstellung Elementa 1 mit Experimenten, die Erfindungen um 1800 veranschaulichen. Ein gutes Jahr später folgt die Elementa 2, die den Schwerpunkt auf die Zeit um 1900 legt. Die beiden Mitmach-Ausstellungen entwickeln sich umgehend zu Besuchermagneten.

2008

2008 starten umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten. Als erster Abschnitt wurden die Fassade rundum erneuert und 4.500 Fenster ausgewechselt. Zudem erhält das Museum eine Außenbeleuchtung mit einer modernen Lichtinstallation der Stahlbrücke. Diese Arbeiten konzipierte und realisierte das Stuttgarter Büro für Fassaden des Architekten Roland Stölzle.

2009

In diesem Jahr wird eine Sonderausstellungsfläche gebaut, die mit rund 900 Quadratmetern etwa doppelt so groß ist wie die zuvor genutzte Fläche.

2010

Nach umfassenden Renovierungsarbeiten sowie einer umfassenden Überarbeitung der Dauerausstellung präsentiert sich das Museum ab dem 1. Januar 2010 in einem neuen, frischen Gewand. Unterstrichen wird dies nicht zuletzt durch die Umbenennung des Hauses in TECHNOSEUM. Auf der erweiterten Sonderausstellungsfläche startet im März „Nano! – Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“. Gleichzeitig beginnen die Arbeiten zur Elementa 3, die Mitte 2011 fertig gestellt werden wird.