13.12.2017

Wirkt bei Höhenangst und Spinnenphobie

Der Einsatz virtueller Realität in der Psychotherapie

Ob Flugangst, Klaustrophobie oder Panik beim Zahnarztbesuch: Einige Menschen leiden unter Phobien, die mit der Konfrontationstherapie behandelt werden – wenn auch mit hohem Aufwand. So suchen Therapeuten mit ihren Patienten wiederholt Menschenmassen auf oder besteigen Flugzeugattrappen. Die virtuelle Realität eröffnet hier ganz neue Möglichkeiten, die Prof. Dr. Paul Pauli am Mittwoch, den 13. Dezember, bei einem Vortrag im TECHNOSEUM vorstellt. Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe forum mannheim statt, die sich im Winterhalbjahr 2017/18 mit dem Thema virtuelle Realität beschäftigt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, der Vortrag beginnt um 18.00 Uhr.

Der Angstschweiß ist echt, die Simulation ist es nicht: Mit einer VR-Brille vor den Augen kann man bestimmte Situationen täuschend echt erleben, befindet sich dabei jedoch stets in einem geschützten, da virtuellen Raum. Patienten lassen sich auf eine derartige Therapie eher ein, so Pauli in seinem Vortrag, da die Konfrontation individuell an das eigene Angstempfinden angepasst – und im Falle eines Falles jederzeit abgebrochen werden kann. Nicht zuletzt zeigt sich, dass die Erfolgsquote bei dieser Art der Behandlung ebenso hoch ist wie in einer realen Umgebung.

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