Im Nano-Supermarkt

Sie sind mitten unter uns: Ob die dank Nanopartikel effektivere Zahncreme, das fließfähigere Ketchup oder die sauerstoffdichte PET-Flasche – Nanoprodukte haben längst unseren Alltag erreicht. Weltweit sind beispielsweise 150 bis 600 Nano-Lebensmittel und 400 bis 500 Verpackungen auf dem Markt – laut  Schätzungen. Denn welches Produkt tatsächlich Nanotechnologie enthält, ist dem Verbraucher oft nicht klar, weshalb eine Kennzeichnungspflicht intensiv diskutiert wird.

In Deutschland werden Nano-Lebensmittel in der Öffentlichkeit skeptisch gesehen. Die Zukunftsaussichten nanotechnologisch optimierter Lebensmittel sind daher bislang ungewiss. Verpackungen dagegen versprechen einen echten ökologischen Mehrwert: So kann Nanotechnologie dazu beitragen, den Materialverbrauch zu reduzieren und die Abfallberge langsamer wachsen zu lassen als bisher.

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