Von Telegramm zu Twitter

Medien lenken unser Leben – seit Jahrhunderten. Der neue Ausstellungsbereich im TECHNOSEUM vermittelt diesen medialen Wandel. Mit Inszenierungen werden in vier Häusern technische Funktionsweisen und Entwicklungen verdeutlicht. Im Mittelpunkt stehen dabei gesellschaftliche Fragen: Wie prägen diese Geräte das Leben der Menschen? Wie wandelt sich der Tagesablauf von Familien? Welche Berufe verschwinden, welche bilden sich neu heraus?

printSeite Empfehlen

Aufbruch zu neuen Medienwelten

Es beginnt mit dem Boten. Ein historischer Nachrichtenmast versinnbildlicht dann den Start der Medienexplosion im 19. Jahrhundert, das „Fräulein vom Amt“ markiert die Weiterentwicklung zur Telefonie.

Radio vs. Fernseher

Das Fernsehen startet in den fünfziger Jahren, Tagesschau und filmische Straßenfeger bestimmen den Tagesablauf. Noch ist das Luxus, doch der wird bald erschwinglich. Billige Apparate aus Fernost machten es möglich, führen aber gleichzeitig zum Niedergang der westdeutschen Fernsehgeräteproduktion. Zu sehen sind Klassiker: Radios, Fernseher, Aufnahmegeräte und eine Satellitenschüssel. Sie markiert den Übergang zum Kabelfernsehen.

Vom Funken zum Rundfunk

Im Zentrum steht der Rundfunk: das Schwarzhören mit Self-made-Modellen, der Bildungsauftrag und der Missbrauch als Propagandainstrument. Zwei technische Neuerungen bereiten den Boden für die mediale Nachkriegsentwicklung: das erste vollelektronische Fernsehen mit Kathodenstrahlröhre und die neuartige Magnetbandtechnik.

Alles wird digital

Vom Großrechner zum PC, vom Koffertelefon zum Smartphone und das alles im Internet vernetzt und interaktiv – die Medienrevolution geht mit Twitter & Co weiter. Mensch und Maschine arbeiten eng zusammen. Die Ausstellung bringt die mediale Gegenwart auf den Punkt und reißt die Zukunft an.