Bionik

Bionik – der Name setzt sich aus den Begriffen „Biologie“ und „Technik“ zusammen und steht für eine Denkweise, die Natur und Technik nicht als Gegensätze betrachtet, sondern deren wechselseitige Beeinflussung in den Fokus nimmt. Ziel dieses noch jungen Wissenschaftszweiges ist es, Problemlösungen aus der Natur, die sich in Jahrmillionen entwickelt und stetig verbessert haben, als Inspirationsquelle für technische Innovationen zu nutzen.

Ein Beispiel für ein Vorbild aus der Natur sind die Pinguine – eine Vogelart, deren Flügel zu Rudern umgebildet sind. Sie gelten als die besten Flügelschwimmer im Tierreich. In natürlicher Umgebung legen sie täglich bis zu 100 Kilometer zurück und erreichen kurzzeitige Höchstgeschwindigkeiten von über 7 Metern pro Sekunde – etwa, wenn sie aus dem Wasser auf einen Eisberg springen. Dank der besonders strömungsgünstigen Spindelform seines Körpers verbraucht ein Pinguin dabei extrem wenig Energie. Ingenieure nutzen dieses Wissen, um Transportmittel zu entwickeln, die sich energieeffizienter und damit umweltschonender fortbewegen.

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Interaktive Bionik: Besucher erleben, wie strömungsgünstig ein Pinguinkörper ist
Interaktive Bionik: Hier lässt sich erleben, wie strömungsgünstig ein Pinguinkörper ist.