Konkurrenz auf vier Rädern

Die Erfindung des Motors und die Konstruktion des Automobils gingen am Fahrrad nicht spurlos vorbei: Der Drahtesel bekam Konkurrenz. Anfang der 1950er Jahre ging es los mit einem regelrechten Motorrad- und Auto-Boom, der das Fahrrad auf die hinteren Plätze verwies. Nur wer sich kein motorisiertes Fahrzeug leisten konnte oder noch keinen Führerschein besaß, fuhr Rad: Das waren  Hausfrauen, Kinder und Jugendliche. Das Fahrrad erlebte einen regelrechten Imageverlust, zahlreiche Hersteller verschwanden vom Markt oder konzentrierten sich auf Kinder- und Jugendfahrräder.

Die Ausstellung zeigt Beispiele, wie der Fahrradmarkt versuchte mit Klappfahrrädern fürs Auto oder sogenannten „Bonanza“-Rädern für Jugendliche sich auf dem Laufenden zu halten.

Das gibt es für Sie zum Entdecken:

  • Motorisiert und frisiert: Räder mit Hilfsmotoren
  • Einmal überholen: Blick in ein historisches Fahrradfachgeschäft
  • Rund ums Rad: Zubehör, Werbeartikel etc.
  • Fantasievoll: Neue Ideen rund ums Rad - mal mehr, mal weniger erfolgreich
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